Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
36
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rnng und Otto, und hat Ursache zu glauben, daß derzweite, welcher um 1241 noch auftritt, der letzte des Ge-schlechts der Stühliuger gewesen. Die Grafschaft kam so-fort an Kvstniz das Hochstift, vermuthlich in Folge from-men Vermächtnisses. Von dem Hochstift, unter BischofEberhard, wurde sie, Schloß und Herrschaft, an die Gra-fen von Lupfen als Lehen übertragen. (')

Heinrich von Lupfen war mit einer Schwester desletzten Grafen von Küssaberg (') vermahlt gewesen.Nach dem Aussterben dieses Geschlechtes Erbe seiner Be-sitzungen geworden, davon jedoch der größere Theil schonzuvor an Konstanz verkauft worden, traf er mit demHochstift einen Vergleich, mittelst dessen Küssaberg die-sem letztern verbleiben, Heinrich jedoch mit der Landgraf-schaft Stühlingen belehnt werden sollte. In der Folge ver-lor das Bisthum das direkte Eigenthum darüber, auswelchen Gründen, ist nicht ansgemittelt, wohl aber isturkundlich erwiesen, daß die folgenden Grafen von Lupfenmit der Landgrafschaft Stühlingen und der HerrschaftHohen Howen, als Pertinenzstückcn derselben, vonKaiser und Reich die Belchnnng erhielten.

Schon im 14. Jahrhundert besaßen die Herren von Ho-wen die Herrschaft, welche ihren Namen tragt. Von Schul-den gedrangt, verpfändeten sie jedoch dieselbe gerade umdiese Zeit (1398), um die Summe von 28,800 Gulden

(') Utk. vom 1Z. März 1Z51 bei 6a// Alonuinent. ^.vecckot.(') Auch über diese Geschlechter hat der wackere junge Gelehrte,Z. Bader von Thiensen, anziehende Monographien imfreib, Unt.-Bl, geliefert. Oer Verf. hält es für seine Pflicht,auf dieses aufkeimende Talent, welches durch Mangel an- Pflege dem Vaterland zu Grunde zu gehen droht, aufmerk-sam zu machen.