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falls auf seine Rechnung gebracht ward, den chur-baier'-schen Truppen Einlaß verweigerte, so hat nicht der Grafsie zu diesem Schritte verleitet; er handelte übrigens auchbei diesem Anlaß streng nach der Vollmacht des Kaisers.
Den fünften Beschwerdeartikel gesteht er in einiger Be-ziehung als richtig ein; allein baare Unmöglichkeit hin-derte ihn, den Regimentern die Quartiere zu verschaffen,welche des Grafen von der Wahl Anordnung bestimmt.Ob er dadurch Konfusion verursacht, und in wiefernSe. Durchlauchtigkeit, der Churfürst von Baiern, einRecht erhalten, ihn, den Grafen, scharf darüber herzu-nehmen, bleibe billigem Ermessen hcimgestellt.
Die Anklage gestifteten Unfriedens zwischen mehrern Feld-herren wird durch die Erklärungen von der Horsts undvon der Wahl widerlegt, auf welche Fürstenberg deshalbsich berief.
Sonderbar bauchte diesem das Urtheil des Churfürssen,welcher seiner Gencral-Feldwachtmeistcrstelle für unfähigihn erklärt haben soll. Wenn Se. fürstliche Durchlauch-tigkeit eine solche Ansicht hegte, warum vertraute sie selbstihm einen so hohen Posten an und bestätigte ihn darin?
Der Graf, welcher dieser Denkschrift Belege, ausgestelltvon allen Personen, die mit den fraglichen Punkten in Be-rührung gebracht worden, hinzugefügt, schloß sie mit Aus-drücken unbedingter Ergebenheit an das ErzHaus und brachteseine und der ganzen Familie Fürstenberg frühere Ver-dienste um dasselbe auf.passende Weise dabei an.
Vielleicht, daß Friedrich Rudolf bei aller Unschuld inder Hauptsache und trotz der gelungenen Vertheidigungwirklich kleine Verschen sich zu Schulden kommen ließ, ineiner Krise, wo selbst Kricgshaupter von Savclli's undWcrth's Genie den Kopf verloren; allein aus dem Gan-zen ergibt sich doch, daß er Opfer einer Kabale werden