Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
6
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auf den Fall oberzähltes Volk sollte abgedankt werden,solches zu bekommen und gleich fortzuführen. So kommtmir von dem Kreistag gewisser Aviso ein, wie daß derHerr Graf Hans Georg von Hohenzollern an unfern Syn-dikus nachher Ulm eilends geschrieben, bei dem Kollegioanzubringen, daß Ihre kaiserliche Majestät durch eigenenKurier an beide Bischöfe, von Kostniz und Dillingen (?),wie anch au Herrn Landkommentbnrn von Alschhauscnschreiben werden, beinebens die löblichen Stände allcr-gnädigst ersuchen, daß sie bis anher inrentirtes Kriegsvolkzu Roß und Fuß auf Dcroselben Begehren nicht (nur)allein folgen lassen, sondern anch drei Monate lang er-halten wollen. Weilen ich besorge, es möchte bei Baiernder Krieg in die Hare nicht lang mehr währen, auch mitder Zeit (sich) verschiebliche Änderungen geben, daranjetziger Zeit kein Mensch, oder vielleicht sehr wenig geden-ken, bei mir aber (ich) so viel abmessen kann, daß besserund rühmlicher scy, von Gott gegebenen Herren vor allentreulich zu dienen, so wäre dieses eine erwünschte Occa-sion für mich, den Anfang zu machen.

»Sollichcs aber in's Werk zu richten, ohne Zuthnn undHüls meiner fürnehmstcn Patronen, will mir sehr schwerund fast unmöglich fallen, und weil Dcroselben der ersteund principalste in meinem Herzen, dem ich auch aus Ur-sachen am meisten traue, so ersuche ich Dieselben, weilmir wohl bewußt ist, daß Sie für Ihre Person sehr viel,auch durch Mittel Ihrer Freunde, die die nächsten amBrett, wie man zu sagen pflegt, bei Ihrer kaiserlichenMajestät gelten, so will ich (Dieselben gebeten haben),meiner zu gedenken, daß ich zu dem Langerwünschten,Jntcndirten nunmehr einmal gelangen möge, welches ichauch zum Theil bei den 'Krcisständen anbringen lassen.»Meinen Bruder Egon betreffend, kann ich mir die