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2 (1830)
Entstehung
Seite
357
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nands besonderer Aufforderung , (st stets durch FürstenbergBericht über die Vorgänge im Süden erhalten und damitfortwährend zufrieden sich bezeigt hatte, unterhielt mitdem Kurfürsten blos so lange noch Unterhandlungen, biser Egons Truppen an sich gezogen und zu einem Haupt-schlag stark genug sich glaubte. Um die Mitte des Augusts,zu Eisleb.cn, fand die Vereinigung Statt, nachdem derGraf ohngefähr mit ISMO Mann einige Tage zuvor da-selbst eingetroffen war.

Darauf folgten nun alle Vorbereitungen zu einem kräf-tigen Hauptschlag; Gränel und Verwüstungen bezeichne-ten jeden Austritt des Gcnerallissimus. Der 17. Septem-ber sollte für diese sowohl, als für Magdeburg Sühnebieten. Ungeachtet der Graf von Fürstenberg eine Haupt-rolle an dem verhängnißvollcn Tage spielte, so ist dochdie Schlacht auf dem Brcitenfeld mehrfach so trefflich undmit allen einzelnen Umständen geschildert worden, alsdaß wir nicht ohne Gefahr eine neue lieferten. Wir ver-weisen daher auf Schiller (st und Förster (st, derenletzterer die Geschichte des großen Ereignisses mit neuenwichtigen Beitragen bereichert, und bescheiden uns, denAn-thcil Egons hervor zu heben.

Der Graf hatte zur Anführung den linken Flügel (sterhalten. Er focht, an der Spitze seiner Reitern, mit un-gewöhnlicher Tapferkeit, worüber alle Zeugnisse überein-stimmen, und fügte dem Feinde außerordentlichen Scha-den zu. Nach ihm hielt der Obrist Kroncnbcrger sich am

(st Schreiben Ferdin. Ii. <Z. ä> Wien, 2. Juli. (F.

(st Nach dem 'Illioatrurn Imi'npiRNia und K h c v enb ü ll e r.(st Wallenstein's Briefe, Leben und Feldzüge ic. II. 20. Kap.(st So sagen alle frühern Berichterstatter. Dagegen stellt För-ster nach Regensperger's Relation ihn auf den rechte».