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der Fall, wie wir später zeigen werden. Auch der Kurfürstvon Baieru zeichnete ihn für seine Verdienste um die Ligaehrenvoll aus, durch den Charakter als Geheimer Rath;der schwäbische Kreis hatte schon früher den als Gcnc-rallientcnant ihm gegeben. Diese beiden Titel führteer unabhängig von jenen durch den Kaiser ihm verliehenen.Die meisten Lorbeeren jedoch, im Glück und Unglück, brachtedem Grafen das Jahr 1631, jenes verhängnißreiche, wel-ches die Ruinen von Magdeburg und die Blutrache vonLeipzig sah. Zu Anfang desselben zeigt er sich wiederumin Süddeutschlaud, namentlich in Schwaben, sehr thätig.Der Kaiser, auf die Nachricht von neuen Rüstungen derProtestanten, übertrug den Oberbefehl über die Armee injenen Gegenden an Egon, mit der Weisung, gemeinschaft-lich mit dem Erzherzog Deutschmeister und dem ObristenBaron von Ossa, O einem der erfahrensten und tüchtig-sten Anführer des 36jährigen Krieges aufKaiserlicher Seite,über die drohenden Gefahren zu rathschlagen und die nö-thigen Anordnungen zu treffen. Ferdinand empfahl ihmin der Bestallung die möglichste Raschheit, da mit jederSänmniß das Übel sich mehre; und eben so sehr völligeEintracht mit seinen beiden Mit-Feldobristen. Überdies mögeman die größte Vorsicht und Mäßigung anwenden, damitim Fall der Sammlung neuen Kriegsvolkes, bei zu schwa-cher gegenwärtiger Truppenmasse, das Reich durch allzugewaltsame Werbung nicht in Gefahr gesetzt und übleStimmung gegen das ErzHaus erzeugt werde. Er ricth auchEgon, sich darauf zu beschranken, daß den Feinden ihreSöldner abtrünnig gemacht und für Kaiserliche Dienste
(') Ein lebhafter Briefwechsel zwischen diesem, dem jimgern Vra-tisiaus u s. w. befindet sich im F. H.-A., davon weiter untendie Reoe seyn nurd.