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theidigung. Dieselbe ward ihm daher auf das nachdrück-lichste empfohlen. Mansfcld hatte nur wenig Fußvolk beisich; deshalb glaubte Maximilian, daß demselben destoleichter begegnet und für die Sicherheit der wichtigstenPunkte gesorgt werden könne. Was die HülfSkrafte hieznbetraf, so verwies ihn der Kurfürst auf die eigenen Unter-thanen, oder, falls diese nicht Stand halten sollten, aufdie Nachbarn. Wenigstens sollte Mansfeld bei seinem Durch-zug so lange aufgehalten werden, bis der erwartete Zuzugvon Don Gonzalez de Cord na, welchem Maximiliansiebzehn Rotten zu Pferd und einige Regimenter Fußvolkanvertraut, nachzurücken, und Tilly, welcher, im Fallder Roth, auch diesseits des Schwarzwaldes Hülfe zuleisten beauftragt war, im Stand seyn werde, gegen denMansfeld mit anzuziehen.
Der Kurfürst, obgleich wegen allzu großer Entfernungvon diesen Gegenden, in schwerer Sorge über richtigenEmpfang der jeweiligen Depeschen, beschwur den Grafen,alles anzuwenden, daß er mittelst guter Kundschafter we-nigstens jede Woche ein oder zweimal von den Kriegs-vorfällcn daselbst Nachricht erhalte. Ebenso sollte Tilly,falls Mansfcld wirklich gegen den Schwarzwald anrücke,auf das schleunigste zu gleicher Zeit in Kenntniß gesetztwerden. »Haltet nur steif und laßt ihn nicht durch denPaß!« Also schloß Maximilians Brief, welcher in mehrals Einer Stelle das größte Vertrauen in Egons Kopfund Herz äußert. O
Mittlerweile hatte der Graf mit Erzherzog Leopold eineUnterredung über die zu bewerkstelligenden Operationengehabt und Letzterer war bald darauf zu Brcisach ange-kommen. Hier erfuhr er viele Einzelnheiten über die Ar-
t') Schreiben, cl. ä. München 6. Dez. 4621. (F. H.-A.)