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darüber zu einer Pension bei der jetzt regierenden Majestätkommen könnte.«
Der redliche Vater meint, ehe man ihm so dringendzugesetzt, hätte dieser Zeitpunkt, welcher doch nicht langemehr ausbleiben könne, mit Geduld erwartet werden sol-len. Überdies dürfte die Gewährung seines Wunsches auchdie übrigen Brüder, welchen er nicht minder Lieb' undTreue trage, zu ernstem Nachdenken wecken Lind zu glei-chen Federungen aufmuntern.
Trotz diesem Umstände und jenen Rücksichten zeigt Frie-derich gleichwohl sich geneigt, wenn Wilhelm ohne Wider-rede in seine Verfügungen sich finden will, die finanziellenVerhältnisse desselben in Ordnung zu bringen; doch bestehter darauf, daß sein Sohn persönlich bei ihm sich einfinde,und gemeinsam mit seiner Gemahlin die gemachten Vor-schlage prüfe. Er will nicht nach dem Recht, sondern blosdurch sein vaterliches Gefühl zu dem verbunden seyn, inwelches er einwilligt. Der alte Graf deutet bei diesem An-laß auf manche früheren Zugeständnisse, welche ihn durchseine Nachgiebigkeit in allerlei Fastidien verwickelt.
Aus dem ferner« Zusammenhange dieser ihres edlenGeistes und rührenden Sprache willen höchst anziehendenSchrift erfahren wir denn auch, daß Graf Wilhelm aufvier Monate Urlaub begehrt hatte und über diese Zeit aus-geblieben war. Der Vater befürchtet demnach mit Recht,daß der Kaiser durch längere Saumniß bochbelcidigt undsein Sohn um die Frucht aller frühern Dienste gebracht, jain förmlichen Hofprozeß verwickelt, zum allerwenigstenaber um den Genuß seiner Besoldung beraubt werden möchte.Seine Ehre und sein Vortheil, wie der gute Name unddas Interesse seiner Gemahlin und des Hauses Fürstenbergüberhaupt stünden auf dem Spiel. Dies alles möge erwohl bedenken.