Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
316
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»Dicweil solche väterliche Trcnmnthigkcit dann noch beiwir »»erloschen ist — fährt der alte Graf nach Bemer-kung über eigenen Schaden zu Gunsten der Söhne weiterfort — so will mir seine (Wilhelms) Wohlfahrt, Aufneh-men, Glück und Heil auch desto mehr angclcgeu scyu; dc-renthalben war' ich nicht nngeneigt, ihm, außer Heiligcn-bcrg, welches ich mir für meine Ruhestatt bis an meinEnde vorzubehalten, und hoffentlich mit der Gnade Got-tes bald selbst zu bewohnen entschlossen bin, mit irgendeinem Ort, wo es sein Nutz seyn sollte, zu willfahren,auf Maas und Weis, wie es von meinem geliebten HerrnVater und Großvater scl. mit ihren Söhnen gehalten,und bei unserm Haus hergebracht worden ist.

»Ich stelle ihm aber zu bedenken heim, ob nicht die un-umgängliche Nothdurft seine persönliche Präsenz allhiererfordere, zumal weil sein Gemahl in loco, und in einersolchen Handlung sowohl als er, der Sachen Beschaffen-heit, Gelegen- oder Ungclegcnheit wird berichtet scyu müs-sen, auch ich nicht bedacht bin, mit andern als ihmselbst, auf seinen Gehorsam hin wider Allherknnft zu trak-tircn und zu handeln. Überdies so mag er auch betrachten,ob seine Händel und Sachen der Beschaffenheit, oder jetzt-malcn in solchem Statu, auch cks lsmpc»-<? (seyen), umalso flüchtig gleichsam auszubleiben und bei männiglichenböse Vermuthung auf sich zu laden. (')

»Denn erstlich weiß er, in was Stand die Sachen sei-nes begegneten Unfalls halber, bei der Kaiserlichen Ma-jestät bechandt, und daß er noch nicht vollkommenlich aus-gesöhnt , sondern noch. Mehrcres dazn destderirt wird.

(') Diese Stelle setzt irgend einen Dorfall voraus, der uns un-bekannt ist, aber mit unangenehmen Familienstörungen inVerbindung stehen muß.