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führo der nunmehr gemachten Sicherheit also gebrauchen,wie Ihr selbst meldet, und ich solches gegen Euch mitallen Gnaden jederzeit zu erkennen begehre. Insonderheitaber möchte ich dieser Zeit nicht ungern wissen, wessennoch auf <ksw die böhmischen Landstande insgemein, dervon Rosenberg, die Schlcsier und auch das Reich bei ge-genwartigen Zerrüttheiten gesinnt sind, was auch der eineoder der andere Theil von gemeltcn Orten sür Hülfenzu hoffen haben möchte. Und ich bleib Euch hiemit mitallen Gnaden fnrders wohlgewogen. Geben zu Innsbruck,den 6. Marty Anno 1611.
«Maximilian.«
An Ebendenselben.
»Lieber Graf von Fürstenberg! Ich habe beide EureSchreiben vom 13. und 17. dieses Monats sammt derenBeilagen der Nothdurst nach, und daraus Eure gegenmir gehorsame treue Affektion, Sorgfältigkcit und kon-tinnircndes gutes Korrespondiren mit sonderm angeneb-men Gefallen verstanden, dadurch Ihr mich dann gegen Euchstets zu mehrern gnädigem und gewogenem Willen ver-ursachet. So ich nun zu seiner Zeit gegen Euch mit allenGnaden zu erweisen nicht unterlassen, mich aber zu Euchgänzlich versehen will. Ihr werdet auch hinführo mitEurem treuen Eifer gegen mir und gegen das ganze Hausvon Österreich als auch mit kontinuirendcr Avisirung dertäglichen Laufe, deren ich, so oft möglich, die gründlicheBeschaffenheit zu erfahren sonders Verlangen habe fort-zufahren nicht umgehen. Bleib Euch also mit allen Gna-den fürders wohl beigcthan. Geben zu Innsbruck, den24. Marty Anno 1611.
»Maximilian.«