Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
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vom achten und eins vom nennten dieses, sind mir rechteingehändigt worden, aus deren Inhalt ich Euren kontinui-'renden Fleiß nicht allein mir zu dienen, sondern auch desgemeinen Wesens Wohlfahrt und Nutz zu betrachten undzu befördern, gar gern und zu sonderm gnädigem Gefallenvernommen.

»Wessen Ihr mich nun sonderlich in bemcldtem Ew. denachten dies datirten Schreiben wohlmeinend erinnert, binich im Werk dasselbe in gute und reife Berathschlagunzzu ziehen, auch wie sich eine und andere Sache der Zeitnach verändert, dem gemeinen Wohlstand zum Besten michzu accomodircn. Euch hiemit benebcns in Gnaden crmah-nend, Ihr wollet mit dem von Rosenberg weiter guteund vertrauliche Korrespondenz halten, auch dahin be-förderlich seyn, daß die Kreise auf die Ausschreiben zu-sammen kommen und zur Werbung greifen, weil ein ge-worbenes viel nützlicher, als das Aufbotvolk ist.

»Entgegen mögen sich die Stände gewiß und zuverläß-lich zu mir versehen, daß ich alles dasjenige, was zu Er-haltung ihrer Freiheiten und dieses räuberischen VolksDämpfung gehörig und Vonnöthen ist, zu Werk richten will.

»Was meine Fortreise in Böhmen anbelangt, befinde ichmich anjctzo allhier zu Znaym, und will, wie dieselbe fort-zusetzen, der Zeit und denen Ankommenden Zeitungen nach,bcrathschlagen und mich darauf resolviren.

»Wegen der Bestellung des Lucan will ich auch die Ver-ordnung beim Grafen Trauthon thun, damit dieselbe zuvölligem Schluß komme.

»Betreffend Ew. Rechtsführung mit dem Grafen vonArch, weil ich so viel befinde, daß Ihr darin anders nichts,als die Justitium begehrt, so soll dawider nichts decer-nirt, noch Euch etwas Widriges oder Beschwerliches zuge-muthct, sondern dieselbeder Gebühr nach administrirt werden.