Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
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»Was Ihr dann von Ew. und des von .Rosenbergs Ge-heim vermeldt, nimmt mich etwas fremd, sintemal ichdasselbe, was mir von Euch beiden zukommt, in höchsterStill und Eng bisher behalten habe, solches auch hin-führo zu thun nicht unterlassen will. Und bleib Euch mitGnaden jederzeit sörders gewogen. Geben zu Znaym denzwölften Marty, Anno im sechszchnhundert und eiifteu.

»Mathias.«

^ isi'ga. »Dem wohlgebornen, unserm lieben, besondernund getreuen Friedrichen, Grafen zu Fürstenberg, Wer-dcnberg und Helligenberg, Landgrasen in Bare, Herrnzu Hausen im Kiuzinger Thal, röm. Kais. Maj. Gehei-mcnrath und Landvogten in Unter-Elsaß.«

Ebendcrsclbe an Ebendenselben.

»Lieber Graf von Fürstcuberg! Ich Hab Euer Schrei-ben vom eilften Marty empfangen und die oommum'cimenavissn verstanden, gereicht mir. zu sondcrm hohen ange-nehmen Gefallen, daß Ihr der Kurpfalz Administrationaller Sachen Verlauf und meines rechtmäßigen wohlbcfug-ten Vorhabens ausführlichen Bericht geben.

»Was Ihr sonst wegen des zu Schwcinfurt in Frankenangestellten Unionstag andeutet, und sehr verständig zuscyu erachtet, daß jemand qualifizirter meineutwegcn dahinabgeordnet wurde, damit bin ich bereits im Werk, unter-schiedliche Abgesandte, sowohl zu den geist- als weltlichenKur- und Fürsten des h. Reichs unvcrzögentlich abzufer-tigen und soll Eurem Andeuten nach dergleichen Schreibenau die unicrtcn Kurfürsten und Stand des heil. Reichsdenselben mitgeben werden, wollen auch darauf bedachtscyn, weilen die Meisten aus den benannten Kreisen zuNeuhaus beisammen, daß jemand wie Euch ungleich an-sieht, dahin abgeordnet werde; kann Euch auch unerinnert