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Autorität intcrponiren, das wollten dieselben beide nitallein nm ihn wider freundlich verdienen, sondern auchden löblichen Ständen, so viel sich gebührt, alle freundli-chen, angenehmen Dienst erweisen und bitten, daß sie un-gleichen Reden nit Glanben geben, sondern ihn jederzeitzu vernehmen, oder doch bessere Kundschaften einzuziehen,und denselben für ein getreues Glied des Vaterlandes er-kennen und halten mögen.
«Wollt' ich nit zweifeln, der Sachen würd baldRath geschafft werden, welches ich in bester und ver-traulichster Wohlmcinnng anmelden wollen, und »erhoffegewiß, es soll in ein gut End ausgehen und noch künf-tig zu andern? gut seyn, dann ich nichts nmsonstenmelde.«
Der Graf bittet sonach die Dame, seine Mittheilungeirals Beweis des innigsten Vertrauens anzunehmen und über-zeugt zu seyn, daß er sie »damit nicht habe verführen,«sondern blos beweisen wollen, daß er in seinem Winkel(vermuthlich Wcitra) noch nicht verdorrt sey. »Es wird— fahrt er fort — sich cimnal eine bessere Zeit finden,darin ehrliche Leute auch noch gelten werden; ich will michbefleißen, derselben einer zu sey??.« In diesem Falle hoffter der Gräfin dann bessere und wirksamere Gegendiensteleisten zu können. (Vermuthlich spielt Friedrich ans die un-ter Mathias künftig zu spielende Rolle an, bei dererKlesseln allein zum Nebenbuhler hatte.)
Ans den? Rest des Briefes ersehen wir noch, daß derGraf in diesen Tagen mit einer neuen Gesandtschaft beiirgend einem großen Herrn, der hier nicht genannt wird,beauftragt und daß er die Manner Haackh und Wild häu-fig bei geheimen Unterhandlungen gebrauchte. Ihrer treuenDienste eingedenk, empfiehlt er sie der Verwendung derKanzlerin bestens. Wie wichtig sein Einfluß auf die Staats-