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williger gemacht, dieses Individuum für ein »getreues«,.Glied ihrer Versammlung anzusehen.
Fürstenberg berichtete solches der Kanzlerin, mit der erin sehr zarten Verhältnissen gestanden zu seyn scheint, aus-führlich, und sein Brief an dieselbe, worin besonders dieDienste eines gew sscn Sekretairs Haackh und dessen Ein-wirkung auf die Direktoren der Stände gerühmt werden,schließt mit folgenden Stellen :
»Wann dann meine geliebte Frau Schwägerin, fammtDero vielgeliebtem Herrn, von Gott mit Verstand wohlbegabt, und sich in den Weltlauf wohl, ohne meine Zu-thuung zn richten wissen; also will mir in so großen undwichtigen Welt-, ja Religionshändeln nit gebühren, vielzu disputiren, zu diskurriren, oder denselben was zu prä-scribiren; darzu ich viel zu ring.
»Jedoch aber, weilen Dcrosclben geliebter Herr in diesenSachen gethan, was zuvörderst einem Christen und danneinem ehrliebendcn Cavaglicro zu thun gebührt und wohlangestanden, derselbe aber nit genugsam sckundirt worden;ist solches nit sein, sondern anderer Dings Schuld, und istde selbe gegen Gott, den Menschen und der geliebten Po-sterität genugsam entschuldigt, von welchem allen und vonvielem mchrern ich gegenwärtig mehr reden könnt', so inSchreiben sich nit thun lassen will.
«Und ob ich wohl derselben nit fürgreife, wäre doch beimir diese einfältige Meinung für gut gehalten, wann meinegeliebte Frau Schwägerin auf mein Avisa dem alten Herrnwieder mit einem Brieflein freundlichen Dank sagten, undweilen die löblichen Stände von etlichen wenigen Wider-wärtigen übel informirt wären, als wollte der alte Herrdieselben noch unter seiner vorigen Protektion erhalten unddie löblichen Stände von ihrem Fürnchmen, darinnen sieübel bericht wären, abwenden und gute Ofsicia mit seiner