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Hauptmangel in dem erscheinen, da man den jetzigen Sta-tum uicht erkennen, und es alles dem alten Schrot nachrichten, und darin herrschen will. Gott wolle, daß manmit dem vorhabenden Modo also fortgclangcn möge :c.Welches E. Durchl. ich hiemit, als Deroselben unterthä-nigster und gehorsamster alter aufrichtiger Diener alleinzu einer vor anmelden und E. F. Durchl. mich zubeharrlichen und zu den alten Gnaden gehorsamst befehlenwolle. Die angedeuteten Sachen will E. F. Durchl. zubesserer Sicherheit ich durch Derselben Agenten zu Praggehorsamst zufertigcn lassen.«
Der Graf verkehrte auch noch mit andern Personen,welche zn Mathias und Maximilians vertrauten Rathengehört zu haben scheinen, und durch welche er auf dieEntschließungen der Prinzen einzuwirken pflegte. Darunterbefand sich ein zweiter Sekretair, Stadelin, wie esscheint, Direktor oder Mitglied der Kanzlei des Mathias,indem er gegen denselben Parallelen zwischen dem Königeund dem alten Maximilian steh erlaubt. An diesen findetman ebenfalls einen sehr merkwürdigen Brief gerichtet, wel-cher besonders der Kanzlei die größte Vorsicht in Aufbe-wahrung seiner Papiere und Zuschriften empfahl und unterandern: folgende Stellen enthielt:
»Ich weiß wohl, daß ich gesichert bin; doch melde ichdies zn Anmahnnng und Erinnerung allein, weil dieHandel wichtig, die Lauf' und Praktiken aberseltsam und gefährlich sind, und daß ich desto siche-rer und freier, auch offener schreiben möge. Ich thue dasMeinige mit schlechter Belohnung und Danksagung, auchHüls und Korrespondirnng aus Wien. Es hat Leute,die schwitzen, wenn sie schon auf Polstern si-zen. Unsere Sachen wollen sich noch nicht recht schicken;es thäte von Nöthen, daß große Herren jetzund