mein Schreiben und untcrthänigste Kommunikation zuGnaden aufgenommen.
«Jnmittelst bin ich noch ferner und tiefer in diese hoch-wichtige Handlung gerathen, und demnach ich vermerke,und zwar sehr ungern, daß aus Wien gegen E. Durchl.wenig Korrespondenz gehalten wird, als bin ich im WerkE. Durchl. in unterthänigstem, hohem Vertrauen (darumich gehorsamst Bitte thue) zu entdecken, wie die Sachen inBöheim, als auch dieser Landen bewendet sind, was auchich zu meinem wenigen Theil dabei thue, und ncgocire,wenn es nur etwas verfangen, und helfen wollte. DerErkenntniß gegen mir wollte ich mich gleich nicht beschwe-ren, wenn nur E. Durchl. hochlöbliches Hans unseresgeliebten Vaterlands Wohlfahrt hierdurch befördert werdenmöchte, wie es dann die höchste Nothdurft, und man nichtmehr darinnen zu kunktircn hat, und sollte man in Wahr-heit der Enden mehr vigiliren, aber jeder sucht seinenUnterstand und Kommodo. Vitt allein unterthänigst, daE. Durchl. ich mit diesen Sachen und vielen Schreibenund Schriften etwas molcst seyn würde, mir solches zuGnaden zu halten, und mich durch derselben vertrautenund geheimen Sekretairs Händen eines, derselben gnädigsteJntent, Meinung und Gutachten hierüber gnädigst erfol-gen lassen, damit ich jederzeit die Nachricht habe, unddie fernere Nothdurft bedenken und anstellen möge, wieich dann eine ziemliche Sache nun in meine Hand undDirektion unter anderm Namen gebracht, darunter ichnicht gern entdeckt seyn wollte. Von Wien ward ich sorein und mager beantwortet, über so wichtige Händelward mir auch so wenig zu diesem Werk mit der Melio-ration des Regiments korrespondirt und Hülfe gethan,daß ich schier daran erliegen sollte. Wie deine, will ichfortfahren, und Gutes thun wo ich kann, und will der