»it. Ich verhoffe mich auch dabei wohk zu verwahren,damit ich nicht dem Herrn Gleselio (') in dasGarn fiele, dann von ihm in der Religion, dascheide ich mich nit, so lang' ich lebe und Ver-nunft haben werde; andere aber auch darzu zubringen, gehört bei jetzigem Stand und Wesennunmehr fürwahr ein anderer Modus. Wohl istwahr, daß besser und sicherer dem, der nichts damitzu thun; große Herreu und Potentaten seyn aber diesenHändeln unterworfen, und müssen regieren, oder sie seinnit in der Vocation, darein sie Gott berufen und gesetzthat. Weil dann die Königreich und Land auf I. F. D.ein Aug legen, man noch mit Böhmen, Schlesien, Lau-sitz, ja mit dem römischen Reich konsequent zu thun (hat),so alles noch an diesem Wesen depeudirt, wollt' ich gebetenhaben, (da ich andcrß dörft') ob mir Licht darinnen gege-ben werden wollte. Einmal rath' ich nit, daß I. F. D.Ihr (sich) diesen Unwillen aufladen, darvon sie nichtshaben; oder aber sie verantworten sich gegen denen wohl,die sie in ungleichem Concept haben. (') Dann I. F. D.unser ganzer Rücken in diesem Wesen ist, darhinter wiruns aufhalten, und hoffen müssen, da unser Herr Gottüber Dero Herrn Brüdern, den König, gebieten sollte,daß wir es allda wieder zu ersetzen hätten, darauf nunmehr als einer allein seine Gedanken gestellt. Welches allesdem Herrn anzudeuten, ich für ein Nothdurft erachtet, undaus gutem Herzen und Gemüth dem Herrn nit bergenkönnen.« O
(') Der Kardinal Klcsel ist hier gemeint, welcher unter Mathias
eine so merkwürdige Nolle gespielt hat.
(') D. h. welche unrichtige Begriffe von ihr hegen.
(') Schreiben im F. H.-A.