Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
258
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laß und Vertröstung gegeben hatten, daß man sich jetztdarein nit zu richten und diese Veränderung uit verstehenkönnte, warum sie jetztmalen in diesem erst wieder zurückhätten wollen; weil doch Ihr Dnrchl. allezeit für so fried-liebend gehalten werden von Männiglichen; derwegcn manvon mir, als einem der Ihr. Fstl. Durchl. erkennet, Nach-dichtung begehrt haben wollte, und also mit mehrer Aus-führung : daß nemlich I. F. D. sich jederzeit so discrctegegen Chur- und Fürsten erzeigt, und erwiesen, daß manviel ein ander Concept von derselben geschöpft; jetztmalenaber man gar anstünde.

»Als Hab' ich hieran gestutzt und nit mit der Antwortherauswollen, ich hatte denn etwas Wegweisnng; dannich ohne Antwort dies Orts nit füglichen abkommen kann,sonst sagt man: »Kein Antwort scy auch ein Antwort.--

«Für meine Person kann ich lcichtlichen imaginiren, wodas Bedenken. Erstlichcn: daß I. F. D., als ein Katholi-scher, eifriger und wohlgewogcner Fürst, der katholischenReligion lieber Hüls, denn Abbruch, thnn wollten, damitsie sich auch gegen Ihrer päbstlichen Heiligkeit und andernkatholischen Ständen, desto besser entschuldigen und ver-wahren könnten. Zum andern : daß dicsclbig vielleicht vcr-hoffcn möchte, daß durch diese Verlängerung und Aufzugder Zeit so viel zugegeben werden möchte, daß sich andereOccasiones wieder begeben, damit dies, als ein imper-fect Werk, wieder könnte cassirt und umgestoßen werden;wo nit, daß man es zum wenigsten so lang aufziehe, solang man könnt'.

»Für das dritt : daß aus Gr ätz so starker Antriebbcschehe, dessen I. F. D. nit entgehen mögen, sonderngleichsam als gratificiren müssen.

»Alle diese drei Ursachen (da sie es anders sey'n) wärenwohl bei jetzigem Stand auszuführen; aber mir gebührt's