Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
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pfang der Gesandten, welche man nach jenem Orte abschic-ken werde, scy zu sorgen, und die Stimmung der Gemü-ther auf willige Gewährung des Vorschlags Sr. Majestätvorzubereiten. Von demselben gab Rudolf den Hauptinhaltund die Beweggründe an. Die Fortschritte der Türken,zumal nach der Eroberung von Waizen und Hathvan, unddes Sultans persönliche Erscheinung im Felde hatten dieteutschcn Kriegsvölker zu nachdrücklichen Anstrengungen ge-nöthigt. Nach dem Falle von Erkau (9 wurden alle Streit-kräfte in Ober- und Nicder-Ungarn.zusammengezogen undder Erzherzog Marimilian und der Fürst von Siebenbür-gen, Sigmund Bathory, vereinigten sich miteinander undlieferten dem Sultan eine große Schlacht bei Kereßtes. (9Der Anfang derselben war glücklich; mau schlug die Tür-ken, als sie über einen Sumpf vordrangen, mit großemVerluste zurück, eroberte eine bedeutende Anzahl Kanonenund löste die Bande vieler vornehmen Gefangenen, welcheim Lager der Muselmänner mit herum geschleppt worden;überdies gewann man zahlreiche Beute. Aber eben dieserUmstand verdarb alles. Die Truppen, ungehorsam demWorte des Führers, überließen sich blindlings ihrer Hab-gier und die Ordnung löste sich. (9 Die Türken, ihres Vor-theils gewahr, erneuerten gegen Abend ihren Angriff undbrachten das gestimmte Heer in Verwirrung, darauf inFlucht. (9 Zum Wiedergewiuu des Verlornen schrieb der

(9 Von P. NyariS, Jobi Graf von Tburn und W. TercSka vsr-theidigt, und (14. Oktober) durch Verrälherei der Besatzungübergeben.

(9 26. Oktober 1596.

(9 Zumal unter den Reiterhaufen. Von diesen kam daS Unglücksodann auf die übrigen.

(9 Fast alles ward den Türke» zur Beute. Viele vornehme Anfüh-