Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
173
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der anvertrauten Landschaften nicht minder, als für dasInteresse des Neffen, und ihre uneigennützige und thätigeSorgfalt ward, wenigstens von erstem, dankbar aner-kannt. Daß sie Blomberg der Gemeinde zum erstenmaldas Recht eines eigenen Siegels gewahrte, muß wenig-stens im Vorbeigehen erwähnt werden. Sie trachtete Al-brechts Besitzthum allseits zu vermehren und zu verbessern,sowohl durch Tilgung mancher Schulden und durch Lö-sung von Pfandschaften, als durch Ankauf von Güternund Gerechtsamen. Unter crstere Rubrik gehört der Erwerbdes Geisinger-Gutes zu Riedeschingen, bestehend in 37Jauchart Acker — und 19-/", Mannwerk Wiesenfeldcs, um dieSumme von 452 Gulden; sodann eines zweiten, an demncmlichen Orte; ff) verschiedener Höfe, Lehcnhöfe undGülten zu Breit-Ebnet, Gebach, Breitcnbach, Hauserbach,Hausen, - Haslach, Mühlcnbach und Fischbach um 3459Guldeu; (I nicht minder, der Thalcr Sulzbach und Arns-bach (einst der Geroldsccker Eigenthum); des Minoriter-Klösterleins zu Hausach (mittelst einer Schenkung der ehr-würdigen Brüder), eines Gütchens zu Aulfingen undmehrerer Wiesen zu Niedeschingen. (')

Zu Wolfach begaben sich die Vormünder des Spolien-Nechtes über den Pfarrer, unter der Bedingung, daß hie-für der jeweilige Seelsorger zwei Jahrtage, zum Seelcn-trost der verstorbenen gräflichen Glieder, veranstalte. Mitdieser Handlung schließt sich die Reihe der Vormundschaft-lichen Verrichtungen.

Inzwischen hatte Graf Albrecht zu Döle in der Frci-grafschaft Burgund seine Studien vollendet, vermuthlich

(') Urk. 669. 67V.

(') 1565. Urk. 671. 672

lf) Urk. 671. 672. -- 672. >>- et 672.