Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
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Friedrichs Gemahlin, Anna von Werdeilberg, in den Be-sitz von Iungnau und Trochtelfingen, wie oben erzahltworden.

Die frühesten Besitzer des erster» waren die Herren vonJungingcn gewesen; im Jahre 1367 kam die Herrschastan die Reischach?, durch Kauf; 1418 aber an die Wcrdcn-bergc, für die Summe von 9666 Gulden. Nach ChristophsTod aber erbte also das Allodinm die einzige Tochter.Durch sie kam es au Fürstenberg. Von Trochtelfingcnsfrühern Schicksalen und Besitzern schweigen die Urkunden.

Das Jahr 1537 brachte dem Grafen Friedrich noch eineandere wichtige Besitzung zu, nemlich Blomberg. DieseHerrschaft, bestehend in Schloß und Städtchen desselbenNamens, der Burg zu Leipferdingcn und einer Reihe vonZugehördcn, Rechten, Einkünften, Gülten n. s. w. warEigcnthum der Herren zu Bodmann. In früher» Zeitenbesaßen sie die Ritter von Blomberg; noch im Jahre 1361erscheint ein Heinrich von Blomberg in Urkunden. Vonihnen kam sie an die Randegger. Von den Erben Elsbethsvon Randegg, geborneu von Blomberg, ging sie (1483)an Hans von Landau um die Summe von 2655 Guldenüber; von Luzias von Landau 1529 an Jörg von Bod-mann, um 21,166 Gulden. Dieser hinterließ einen mindcr-fährigen Sohn, Hans, und viele Schulden. Die Vormün-der desselben Heinrich, Vogts von Sommerau, KomthurSdes tcutschen Ordens auf der Insel Mapnau, Christophvon Falkenstcin, Jakob von Stoffeln, und Hans Konradvon Bodmann, traten mit Friedrich von Fürstcnbcrg dar-auf in Unterhandlung und verkauften die Herrschaft.

Tic folgenden, mehr oder minder bedeutenden Erwer-bungen (') und urkundlichen Akte Friedrichs wird man in

Z. B. von Aulfingen, Heidburg, Möhringen u. s. w.