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Treue als Freund, und die Stärke seines Gefühls für die,welche seinem Herzen nahe wareu. Unter diesen nennenwir die Grafen Christoph Frobcn von Zimmern und Bern-hard von Ebcrstcin oben an. Er vermittelte gern ihre undihrer Sippen Zwiste mit andern Edlen, wie dies be-sonders einst zwischen den Zimmern und Landenbergernder Fall war. (') Übrigens hinderte ihn dies alles nicht,auch die besten Freunde oft auf schelmische Weise zu necken,ohne daß das gute Verhältnis! dadurch gebrochen wuede. G)Viel gab ihnen der Versuch Wilhelms, die Landwirth,schaft zu treiben, Stoff zum Lachen, und er wurde dadurchfür seinen Muthwill gegen sie wiederum bezahlt. Als inStraßburg und in der Umgegend eine große Viehseucheherrschte, und allgemeiner Maugel an Fleisch einriß, ge-
terrs. rdinsi es kont leg vsngeanees. « — Ja weht, Herr VVN
Branlöme!
Zimmern'sches Mscpt.
(') Die Chronik erzählt einen drolligen Vorfall mit Graf Bern-hard von Eberstein. Diesem ließ er eines Tages, als er aufseine Einladung zum Mahl nicht erschien, durch zwei Dienerdie Schienbeine recht tüchtig zerreiben. Dennoch kamen siebald darauf wieder in dem Pfarrhof zu Ottersweier zusam-men, in der Absicht, sich zu versöhnen. Da sie Nachts in eineKammer gelegt wurden, so sann Wilhelm auf einen neuenSchwank. Er fand neben seinem Bette zwei Körbe voll Eier.Aus dem einen versah er sich reichlich und zerwarf Bernhardvon Cberstcin so lange damit, bis derselbe, zur Nothwehr ge-zwungen, mit dem andern Korbe sich bewaffnete und volleRache nahm. Oer Pfarrer wehklagte anfänglich, wurde aberfür seinen Verlust entschädigt. Doch hatten die beiden Herrensich selbst das meiste Leid zugefügt, denn ihre Kleider trugenalso sehr die Farbe der nächtlichen Waffen, daß sie den Rittnach Straßburg aufgeben und nach Hause "ehren mußten, umgänzlich sich umzukleiden-