Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
134
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Schranzen verspottete er gern und unerbittlich; daher vie-ler Machtigen unversöhnlicher Haß gegen ihn. Mehr be-faßte er sich mit gelehrten Mannern, welche als Geschichts-schreiber und Redner, als Politiker und Theologen seineKriegskcnntniß bereicherten, seinen natürlich guten Vor-trag bilden halfen, seine Neugierde befriedigten und seinereligiösen Zweifel leiteten. Denn, obgleich geschwornerFeind der Priester nach gewöhnlichem Schnitte, trug erdennoch an Untersuchungen, die die höchsten Wahrheitendes Lebens betrafen, großen Gefallen, und selbst im Ge-wühl des Kampfes vergaß er die frommen Manner Sturm,Hedio und Andere ihres Gleichen nicht.

Wcrln auch ohne eigentliche gelehrte Bildung, hatte erdoch, durch den Umgang mit geistreichen oder gründlichenGelehrten, sich eine allgemeine Kenntniß des Wissenswür-dsgsten eigen gemacht, und in neuern Sprachen brachteer es weiter, als die meisten damaligen Ritter. Nicht nurschrieb er das Französische sehr gewandt, sondern er drücktesich darin, wenn er es sprach, selbst am Pariser Hofe undin vornehmen Zirkeln, so zierlich aus, daß der König undseine Großen geschworen hatten, er sey ein geborner Fran-zose. (')

Die Gefühle des Herzens übten über ihn eine großeGewalt. Die allgemeine Sitte der Zeit, vom Pabste bis

auch seine Mängel darneben, wie dann bei den Militärischengebräuchlich."

» Vlgoureux et xlispose « nennt ihn die XVII. Novelle;» IZslirue, dou sl vaillzut oapitaius « der Hr. v, Brantsme.Auch möge HircanS Äußerung : » (Zu-lilä lo coiuts Quil.

lauius viud eu idrauce, s'surais EU plus <le peul' Zo son epesHue els cell« cles plus d-aves Italiens gui ßlaienl. a la cour «auch hier noch einmal, als am geeignetsten Orte, stehen.O Zimmern'sche Chronik.