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2 (1830)
Entstehung
Seite
118
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dem Wunsche des Grafen recht gern willfahren zu wollen.Der Zweikampf wurde durch die Bemühungen gemein-schaftlicher Freunde vereitelt; doch währete die Feindschaftfort, bis zum Tode Wilhelms. ()

Die Ursache der Irrungen mit Philipp von Hessen ha-ben wir schon oben angeführt. Das alte Mißverständnißhatte noch im Jahr 1545 sich nicht gclösct, zu großemLeidwesen der einsichtsvoller» Fürsten des Bundes, welchegern den Grafen als obersten Feldhauptmann ihrer Trup-pen gesehen hätten. Ncrmuthlich trat hier der Landgrafentgegen, und es wurde dafür Sebastian Schertlin ge-wählt. Wilhelm wußte des Kaisers Macht, wie die Kräftedes Bundes wohl zu würdigen, und, mit dem Geize ei-niger Fürsten vertraut, sagte er deßhalb den Schmalkal-dischen bei einer Gelegenheit frei und offen : »Lieben Her-ren und Freunde: Ich laß mir Euere Kriegsrüstung undAnschlag' wohl gefallen; aber Kaiser Karle, Euer (Wider)Parthei ist ein Kriegsfürst nit uf einen Sommer, sonder imFall der Noll uf etliche Jar, mit dem Ihr zu schaffenwerdet gewinnen!« — »Nicht mehr mochten sie damals,sagte die Zimmcrn'schc Chronik, aus ihm bringen, alswollt er sagen: es ist Bnbenwerk mit Euch; Ihr werdetkeinen Stand thun, und letztlich mit Schaden und Schan-den müssen abziehen.« (')

Es unterstützte also Wilhelm die Sache der Protestantenpur G) von fern, oder in untergeordneten Verhaltnissen,

(') Sattler. III. 126.

(') Zimmern'sckcS Msk.

Der Liitill. Lxeroituurri Laroti V. V. IVl'cot. ÄlameranllZ , denwir erst bei der Korrektur dieses Vogens zur Hand bekamen,sagt ausdrücklich : Grüf Wilhelm von Furstenberg scy drei