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Person und seiner Erben, auf die Pfandschaft Ortenbergnoch andere 30,000 Gulden, mit Bewilligung der Ständedes Reichs, geschlagen würden, in Anbetracht, daß sieschon zuvor hoch genug gestanden und solches nicht er-tragen könne. Überdies hielt Wilhelm bei dem Kaiser umdie Gunst an, daß die Grafschaft Fürstenberg von derTürkensteuer für eine Zeitlang befreit und dieselbe ihm,dem Grafen, zugeschlagen werden möchte, damit die armeLandschaft desto stattlicher wiederum gelöst werden könnte;eben so um die Einwilligung, die Untcrthanen der Or-tcnau nach billigem Maßstab und ohne Eintrag des StiftesStraßburg belegen zu dürfen. Merkwürdig genug forderteWilhelm den Kaiser nun auch noch auf, den Abt vonGengcubach zu bestimmen, daß er ihm, zu Unterhaltungseines Grafenstandcs, auf die Dauer seines Lebens jähr-lich eine Rente von 1,000 Gulden gebe. Endlich bemerkter, die Klerisei zu Metz (') habe schon vor Jahren durcheinen Vertrag ihm eine Summe Geldes verwilligt, alsVergütung für den Schaden, den er durch sie erlitten.Die Gesandten des Grafen, welche die Unterhandlunggeleitet, hätten zwar damals eine Frist zur Bedenkzeitfür ihren Herrn sich ausgcbcten; da aber dieser bald daraufin Diensten Sr. Majestät von den Franzosen gefangenworden, so sey er außer Stand gewesen, ab- oder zuzu-schreiben. Demnach gehe die Bitte dahin, die Pfaffenschaftzur Bezahlung des damals ihm Verwilligtcn anzuhalten.
Dieser Bittschrift wurde bei ihrer Absendung zum Über-fluß noch ein besonderer Zettel beigefügt, welcher, außer
(') Vielleicht auch Mentz. Aus der Originalabschrift läßt sich der
Name nicht mit Bestimmtheit herausfinden.
(') G. Wilhelms Petition an 5k. K. Majestät. (Ohne Datum.)F. H.-A.