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rück. Nur un den Schenkeln, welche durch die rohen Kriegs-knechte bei seiner Gefangennchmung mit Stricken ihm zer-sägt worden waren, genas er sehr spät. Die Grausamkeitder Feinde ging so weit, daß sie erklärten, selbst um Geldihn nicht freigeben zu wollen. Es verbreitete sich das Ge-rücht, König Franz habe den Gefangenen dem Admiral,oder dem Herzog von Mantua geschenkt, welche beide seineerklärtesten Feinde waren. Sehr viel schadete ihm die Mei-nung der Franzosen von seinen großen Schätzen und Rcich-thümern; (') ebenso das Gerücht von den Ungeheuern Sum-men , die er in den früher» Feldzügen als französischer Generalsich erworben; (') man forderte daher eine damals ungewöhn-liche Ranzion. Die Geschwätzigkeit seines eigenen Gesindeszu Straßbnrg, das von der geheimnisvollen Truhe, zuwelcher Wilhelm den Schlüssel nie aus Händen gab, f')häusig sich und andere unterhielt, trug hieran nicht we-nig Schuld, denn es wurden ihre und der StraßburgerReden, die auf diese Dinge sich bezogen, von den überalllauernden Spähern des Königs und des Konnetablc's be-gierig aufgegriffen und hintcrbracht. Man bangte, der fran-zösischen Kniffe willen, selbst für den Ortenberg, und derKaiser ließ durch die Regierung zu Ensisheim allerlei Er-kundigungen unter der Hand einziehen. Solches alles bewogGraf Friedrich zu großer Vorsicht, besonders wegen desEinlasses in die Vurg, und es wurden demnach die streng-sten Maßregeln ergriffen. (^)
t') Schrb. Graf Friedrichs von Fürstenberg, 6. ü. heiligen Tag1544.
(') Auch die Zimmern'sche Chronik theilt diese Meinung und
spricht von mehr als !00,tX>i) Sonnenkronen.(^) Zimmern'sche Chronik.
C) Schreib. Fried, von Fnrstcnberz, S. ä. hl. Tag; ebenso der