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2 (1830)
Entstehung
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Dessen ungeachtet fügte man sich in die Notwendigkeitund unterhandelte mit besagten Städten und einigen Wechs-lern für die nötigen Summen, bis in den Sommer hinein.Auch die Ehurfürstcn sollten einen Beitrag bewilligen. Dergemeine Pfennig wurde zeitlich ans dem Kinzingcrthaleingetrieben und mit zur Lösung verwendet. Das Gleichegeschah mit der bei Wilhelms Gepäcke vorgefundenen Baar-schaft. (') Das Meiste mußten jedoch die Straßbnrgcr lie-fern. Friedrich fand zwar die Vcrschreibnng, welche an sieausgestellt wurde, etwas hart, doch »ergab er sich in Got-tes Namen darein.« (') Auch bei Nikolaus von Wcinhcimund in Lothringen wurden einige tausend Gulden aufge-nommen. (')

Zu reiflicherer Bcrathung der notwendigsten Maßregelnund zu vollständiger Bereinigung der äußerst schwierigenGeldgeschäfte war schon früher von den Sippen, Freundenund Agenten der Fürstcnbergcr eine neue Tagfahrt nachStraßburg, als dem allergelegenstcn Orte, verabredetworden. Die Darleihen, die freiwilligen Vorschüsse undGeschenke, so wie die ans den Fürstcnbcrgischen Herrschaf-ten gezogenen und in der Rcisctruhen Wilhelms vorge-fundenen Summen sollten hier zusammengeworfen und überdie zweckmäßigste Ablieferung nach Fankreich die Meinun-gen der Einzelnen gehört und verglichen werden. Ebenso

Freit, n. Oculi 1545. Es ist darin die Rede von Minsen,welche Heidcgg selber bringen will, »m zugleich fernere Ver-haltungsregeln vom Grafen einzuholen.

(') Schr. Philipp Hosens an D. Zther, 6. <l. 29. Januar 1545.(') Schreiben aus Worms vom 8. Februar 1545.

(/) Schreib. PH. Hosens an den Schaffner zu Wolfach. cl. <l. 19.April; Schreib. Hans Ror's an H. v. Heidegg, ä. U. 22. Za°nuar 1545.