Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
98
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des Hauses sich eifrigst angelegen scyn, die BefreiungWilhelms auf eigenem finanziellen Wege zu erwirken,und die Aufbringung der Lösesnmmc bildete somit dieHauptfrage. Auch die Erklärung des Grafen, in Betreffseiner Ansicht über die Schritte der Verwandten, solltefrisch betrieben werden. Heidegg, Behaim und der Grafvon Salm unterhandelten thcils persönlich auf diesemWege nach Lothringen und Frankreich, thcils schriftlichund durch Geschäftsträger, mit denjenigen, welche dasSchicksal des Gefangenen zu bestimmen hatten. Hcidcggwendete sich selbst an den Herzog von Orleans und über-nahm es, die Chnrfnrstcn, Fürsten und Grafen zu einemgemeinschaftlichen Schritte beim Kaiser, oder beim Königevon Frankreich, zu Gunsten Wilhelms, zu bestimmen; (')vorzüglich war dies bei Herzog Ulrich von Würtcmbcrg,dem Pfalzgraf Otto Heinrich, dem Herzog Moriz vonSachsen und dem Landgrafen Philipp von Hanau derFall. (') Dagegen leitete Behaim die Unterhandlungen mitder Stadt Strasburg und anderwärts, in Betreff deraufzunehmenden Summen, ein, und reiste zn Anfang desJahres 1543 mehrmals nach Nancy und Paris. Er ge-brauchte hicbci vorzüglich die Dienste eines gewissen HansBärmanns, so wie die von Philipp Hos'und Hans Ror.Durch den Grafen von Salm, welchen er schon früher

vnd JoZ Münch »abzeichnet, Der ein Jacob Böheiin, der andhanS Noren behendigt vff Zyt wie obstet.

Job an Gl. zu bavdeck.Joß Münch von rosenberz.(') Schr. Hs. v. AeideggS an Jost Münch, 4. 6. S.Januar 1545.

c?.

(') Schr. Heidezg's an den Schaffner zu Wolfach ohne Datum;Ebendess. an Herzog Ulrich, 4. 6. 23. August 1545; Ebendeff.an den Ldgf. Phil, von Hanau, <1. 4. 23.