Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
78
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weggrnnd im Munde des Königs rechtfertigt den Grafenwohl am besten selbst; das Ganze chien eine angelegte Jntri-gne neidischer Nebenbuhler zu scpn, welchen des Grafen be-wunderter Mnth und großer Einfluß am Hofe längst einStein des Anstoßes geworden. Dies geht aus der einfachenund aufrichtigen Erzählung in den Novellen selbst hervor,in der nur der Schluß bisweilen nicht ans den Vorder-sätzen hervorgeht, welche man doch selbst gestellt hat. DerKommentar, welchen die joviale Gesellschaft der KoniginMargarethe jeder Novelle, oft mit geschwätziger Breite undleichtsinniger Moral, beifügt, belehrt uns nicht undeutlich,daß K. Franz I. diesmal blos eine Gelegenheit gesucht,in Gegenwart eines tapfer» Mannes als noch tapferersich zu zeigen; und die Worte Hircans : » tch,Aiid I<zcointsOaillaume vint en bVsncs, j'-iurgis ou zzlv8 ds zisui' de sonepes rzus de aells des zdu? begvgg Ilglisng gui otsierit ä Ig

<!vui';u ersparen uns alle übrige Deutung. Wir kehren je-doch nunmehr zu den Unterhandlungen zurück, welche diekaiserliche Partei, die den Grafen in ihrem Dienste wünschte,mit ihm, bald nach seinem Rücktritt aus Frankreich, gepflogen.

In der That gab Wilhelm bei einer Zusammenkunft zuTrier das Versprechen; und nun folgte ihm der Präsidentder Regierung von Luxemburg und der Herr von Fly aufdem Fuße, um die Sache gänzlich in's Reine zu bringen.Um seinen Ehrgeiz desto nachdrücklicher zu locken, zeig-ten sie ihm Luxemburg, Thionville und einige andereStädte, welche in die Gewalt der Franzosen gefallen, alsihm besonders aufbehaltene Gegenstände künftiger Wirk-samkeit und Ziele hohen Kriegsruhms. Sie erklärten:»Ehre und Gut reichlich ihm verschaffen und allerwegenihm rathen und helfen zu wollen.« ff)

ff) Verschiedene Briefe kaiserl. Vertrauten u. s. w. in französischer