Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
77
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Majestät gefallen, ihm die Pension zu verdoppeln, wenn"'man seine ferner» Dienste noch wünschen sollte; widrigen-falls sähe er, Wilhelm, sich gezwungen, geradezu seinenAbschied zu fodern. Robcrtet versprach, alsbald mit demKonige hierüber Rücksprache zu nehmen. In der That be-gab sich der Minister alsbald zum Monarchen und brachtedie Sache, in Gegenwart des Herrn von Tremouille unddes Admirals von Bonnivet, an, welche um die Sccneim Walde nichts wußten. »Wie? Ihr habt Lust,« rief derKonig aus, »den Grafen Wilhelm wegzutreiben, und Ihrseht doch, daß er sich selbst wegtreibt? So erklärt ihmdenn, daß, wenn er mit dem nicht zufrieden ist, was ichihm seit seinem Eintritte in meine Dienste gethan und wo-mit viele Leute von guten Häusern — that' ich also anihnen — sich glücklich schätzen würden, er anderwärts et-was Besseres suchen möge. Weit entfernt, ihn davon ab-zuhalten, wünsche ich vielmehr, daß er dasjenige finde,was er verdient.« Der Herr von Robertet säumte keinen Au-genblick, den, etwas zweideutigen, Bescheid des Königs Für-srenberg zu überbringen. »So muß ich denn also abziehen,«erwiederte der Graf, »da die Sachen also stehen,« und nach24 Stunden war er reisefertig. Er nahm Abschied bei demKönige, welcher eben zur Tafel sich setzen wollte und seinlebhaftes Bedauern heuchelte, daß die Umstände ihn nunder Gegenwart des Grafen beraubten. Auch bei Louise vonSavoycn beurlaubte er sich. Als diese und viele Hofleutemehr ihr Befremden über diesen schnellen Abschied Wilhelmsäußerten, vertraute ihnen Franz das zwischen vier AugenBorgefallene an und bemerkte sehr richtig: daß, wie un-schuldig der Graf auch immer an dem ihm zur Last Ge-legten seyn möge, derselbe doch nicht ferner mehr bei einemHerrn bleiben könnte, dessen ganzes Temperament er nochnicht hinlänglich kennen gelernt habe. Dieser letztere Be-