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2 (1830)
Entstehung
Seite
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anhängig. Es kam so weit, daß Letzterer nicht nur in Ge-fahr stand, den Prozeß zu verlieren, sondern selbst von je-nem Tribunal verurtheilt und in die Neichsacht erklart zuwerden. (')

Seine Nechtsfreunde und Anwälde, zumal aber DoktorLudwig G»remp, wußten keinen andern Ausweg mehr,als das Kammcrgcricht förmlich sich zu verbitten, in-dem man hiebei Pergamente früherer Kaiser, zu Gunstender Fürstenberger ausgestellt, wiederum geltend machte.Der Graf beschloß, diesen Schritt zu thun; um aber dasGrelle und Ungewöhnliche desselben durch das Ansehenseiner Freunde etwas zu decken und der Maßregel destomehr Kraft und Wirksamkeil, auch für seine eigene Per-son sich um so eher zu sichern, wurde die gesammte Freund-schaft der Familie nach Speyer, zu einer Unterredungeingeladen.

In der That erschienen daselbst viele angesehene Grafenund Herren, als z. B. die von Solms, Vater und Sohn,Wilhelm Bernhard und Hans Jakob von Eberstein, Phi-lipp von Hanau, Ludwig Kasimir von Hohenlohe, Ludewigvon Otlingen,ein Herr von Fontenay und andere Rittermehr. Viele auch, welche entweder Geschäfte oder Bedenk-lichkeiten zurückgehalten hatten, besendeten den Tag durchBevollmächtigte. So beauftragten die Grafen von Zim-mern, Johann Werner und Gottfried, ihren Sohn undDetter, Frobcn Christian, der ohnehin zu Speyer sich auf-hielt, iu ihrem Namen über die Sache des Sippen mit-zurathen. (') Mau kam nach vielem Hin- und Herredeu

(') Zimmern'sche Chronik.

(') Zu recusiren, oder mit der damaligen teutschen Übersetzungzu »erwidern.

(') Sie selbst entschuldigte» sich wegen ihres Nichterscheinens mit