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Küdern Leuten; und waö ihr wollt, daß man ench nichtthue, das thut auch ihr den Andern nicht.«
«Wie viel nun aber auch Vogelsperger hat und ist, und al-lesamt dem er so große Pracht führt, dermaßen, daß er selbstChurfürsten und Fürsten Geld vorzustrecken im Stande ist,das hat er auf dem Erdreich nach Gott dem Allmächtigenniemand andern:, als mir allein zu verdanken. Noch kurzeZeit zuvor war er ein Guldenschreibcr, oder Lehrmeister derwelschen Sprache zu Straßburg und an andern Orten;da Hab' ich ihm, was gleichwohl nicht das Weiseste war,so viel getraut und geglaubt, daß ich ihn bald darauf,nachdem der letzte Krieg sich in Frankreich entzündet, al-len andern Leuten vorgezogen und seiner Sprachkenntnissenwegen ihn vorerst zum Profosen, (') sodann aber zu einemUntcrhauptmann von zwei Fähnlein gemacht. Dies brachteihm bei dein ersten Zug nicht geringen Nutzen und er kamdabei gleichsam in die Federn. Bei dem letzten Zuge be-förderte ich ihn, nebst einigen andern Hauptleuten, durchEmpfehlungen bei dem Könige von Frankreich dergestalt,daß er gemeinsam mit jenen seinen Genossen die vier hohenÄmter über zehn Fähnleins erhielt, unter den oben ange-deuteten Bedingungen. Und wie hat er gelohnt?«
Und nun leert der Graf sein tief verwundetes und em-pörtes Herz über den schnöden Undank eines ehemaligenDieners erst ganz und ohne Rückhalt aus, malt mit grellenFarben die schwarze Natur dieses Lasters und läßt von ferndie Rache des Himmels über ihn erblicken. Hinsichtlich derirdischen Gerichte aber schließt er mit folgendem Aufruf:»Ich stehe auf gegenwärtigem Tage vor der königlichenDurchlauchtigkeit von Frankreich in unentschiedener Hand-lung oder Rcchtfestigung hinsichtlich dieser Sache, und so
(') ?revc>t, Auditor.