Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
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Landsknechte gehabt habe, und wer, oder welche dieselbengewesen scyen? — Sollte Vogetsperger wirklich sich alsBei- und nicht Untergeordneter betrachten, so mögeer antworten, bis zu welcher Zeit und an welchem Ortesolches geschehen sey und wer hiczu ihn bestallt? «Antwor-tet er dann — fährt der entrüstete Kläger fort — derKönig selbst! — so sage ich : er lügt, seiner untreuen Artund Gewohnheit nach; denn der König von Frankreich istein so löblicher und aufrichtiger Fürst, daß er mir dcßgeständig und nicht abredig seyu würde, und eben derselbewar es, der den Grafen von Fürstcnberg zum Gcncralka-pitain über alle tcutschcn Knechte ernannt hat. Behauptetaber Vogelspcrger, der Herr Konnetable habe ihn bestalltdadurch, daß er ihm, neben Graf Wilhelmen, den Auftragzu Anwerbung der Kriegsknechtc gegeben und deshalb 8599Goldkronen nach Lothringen ihm zugesendet, so sage ichabermals: Vogelspcrger verkehrt die Wahrheit an demOrt, und zwar aus dem Grunde: Des Konnctable's ange-zogene schriftliche Befehle bezogen sich auf meine Schrei-ben an Vogelspcrger und besagten in klaren Worten, daßsolche Befehle ihm auf meinen Bericht und auf meine För-derung Übermacht worden; ebenso bezogen sie sich auf diemündliche Werbung desjenigen, welcher ihm das Geldhingezahlt und die Briefe geliefert hat. Aus des Kvnne-tables Befehl, dem Briefwechsel des Grafen und der münd-lichen Werbung des Gesandten in Lothringen geht gera-dezu der Widerspruch hervor mit Vogelspergcrs Behaup-tung. Von einer Anstellung dieses Letztern als Obrister oderMit-Obrister ist niemals die Rede gewesen, sondern blosvon den vier hohen Kriegsämtern über die zwanzig Fähn-lein. Der einzige Schein, welcher für ihn sprechen kann,ist vielleicht der Umstand, daß die königlichen Bevollmäch-tigten bei der ersten Musterung ihm erlaubten, die Haufen