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bei Conde des Ausganges der Bewegungen St. Pols.Graf Wilhelm aber sann einen kühnen Anschlag ans Ar-ras aus. Er unterhielt mit einigen Hauptleutcn der dor-tigen Besatzung heimliche Verbindungen, und da er in Er-fahrung gebracht hatte, daß man dem Kriegsvolke daselbstvon drei Monaten her den Sold noch schuldig, somitdieses Letztere in äußerst gereizter Stimmung und vielleichtmehr als zu geneigt scy, vom Kaiser abzufallen; so schmei-chelte er sich mit der Hoffnung, der Stadt ohne großeSchwierigkeit sich zu bemeistern. Er zog demnach Annebanltan sich und ebenso die Bogenschützen, welche unter ihmstanden, und beschloß, bis unter die Mauern von Arrassich vorzudrückcn, in der sichern Meinung, sobald nurvon den Belagerten ein Ausfall unternommen würde,sich mit dem einverstandenen Theil derselben zu verbindenund so die von Vertheidigcrn entblöste Stadt desto leichterzu bewältigen.
Der Sohn eines Grafen von Burie vereitelte jedoch die-sen Plan. Es hatte derselbe einigen Argwohn gehegt undwar plötzlich zur Wissenschast des beschlossenen Unterneh-mens gekommen.
Er überredete die Truppen, nur noch bis zum Eintreffender Kriegszahlmeister und der Gelder zu warten; wenndies geschehen, möchten sie zur Genüge in Ausfalle sich er-gehen. Auf solche Weise sahen der Graf und Annebaultsich genöthigt, den Rückzug nach dem Königlichen Lageranzutreten.
Franz zog von Conde nach St. Martin, etwa eine Vier-telmcile von St. Pol, und erwartete hier das Anrückeneines kaiserlichen Heeres. Als kein solches erschien, entließer wiederum einen Theil seiner Truppen ; den Rest aberschickte er nach Piemont zurück, wohin auch die von Her-zog Christoph zu Würtembcrg aus Teutschland mitgebrach-