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2 (1830)
Entstehung
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teutschen und schweizerischen Hülfsvölker begriffen. Nurdie Schaaken Wilhelms von Fürstcnberg und sämmtlicheHauptleute behielt er bei. Diese versah er fortwährendreichlich mit Sold und Lebensmitteln und verlegte sie inverschiedene französische Platze. Die Kranken und Verwun-deten ließ er auf das Sorgfältigste in Lazarethen verpfle-gen und die Bezahlung lief wie immer fort. Alle verfüg-baren Rotten wurden als Besatzungen mehrerer festenStädte in der Picardie verwendet. Der Rest blieb unterden Befehlen des Herzogs von Dodeauville im Piemon-tesischen zurück. st)

Zu Ende des Märzmonats zog der König seine Truppenfrisch zusammen und führte sie gen Hesdin. Auf diesen Ortentwarf er einen Anschlag und vertheilte demnach seineStreitkräfte in der Gegend desselben auf die möglich zweck-mäßigste Weise. In dem Lager Franzens selbst blieb GrafWilhelm mit 8090 Deutschen zurück, nebst verschiedenen«ndcrn Feldherren, welche die Kriegsvölker aus der Nor-mandie, der Picardie, der Champagne und aus Lothrin-gen befehligten. Die gesammte Heermacht betrug dazumalungefähr ?6,009 Mann von allen Waffengattungen.

Mit diesen wurde Hesdin wirklich genommen, doch mehrdurch Übergabe, als Gewalt; Savenaut aber mußte ge-stürmt und ein Einsatz der Kaiserischen abgeschlagen wer-den. (') Mittlerwcileu hatten die französischen Angelegen-heiten in Piemont wieder eine kritischere Gestalt gewonnen;eine beträchtliche Armee des Kaisers war in vollem An-märsche und die Macht der Feinde mehrte sich von Tagzu Tag hartnäckiger. Demnach brach König Franz, gleichzu Anfang des Maimonats, von Lillers auf und harrte

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