der Mannszucht, als der Seele des Kriegswesens, diegebührende Lobrede. Von nun an wurden jedoch, damitaller Zunder der Zwietracht entfernt bliebe, jedem Thcilein besonderes Lager angewiesen. (')
Der Admiral von Frankreich hatte das Jahr darauf(1537), in Folge erhaltenen Befehles, Turin mit hinläng-licher Besatzung versehen, welche über 50 SchwadronenReiter und viele Freiwillige vom Adel zahlte, und zwar unterden Befehlen Claude Anncbant's z alle begierig uachThaten-ruhm, und zum Theil schon durch frühere Siege ausgezeich-net. Chabot, an der Spitze der übrigen Reiterei, zognunmehr Fürstcnberg mit dem teutschen Fußvolke an sichund rückte nach Perpignan vor. Den Oberbefehl über dieandern Truppenabtheilungen in dieser Gegend des Kampfesführte der Marchese von Salnzzo, dessen Treue übrigensbereits damals zu wanken begann und welcher bald daraufdie Sache des Königs auf höchst treulose Weise ganzverrieth.
Zu dem im Kriegsrathe verabredeten Plane gehörte,daß Graf Wilhelm, an der Spitze seiner Truppen, genCisterone marschieren, daselbst Gepäck und Troß zurück-lassen und sodann nach Terra nuova und Barcellonettesich in Bewegung setzen sollte, um von dieser Seite herden neu kombinirten Operationsplan zu unterstützen. St.Pol und und Bonnival, welche bisher in der Dauphinegestanden, wurden, zu Erleichterung dieser Landschaft,nach der Provence verlegt. (°) Der König trug dem Gra-fen wider die Einwohner des feindlichen Gebietes, aufdas er sofort zu stehen kam, die größtmögliche Schonungauf. Erst, wenn ihm sichere Kunde geworden seyn wurde.
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