Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
39
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zufüge» bemüht war, beförderte er nach Kräften den Nuz-zcn der Bürger jener mächtigen Gemeinde.

Er war es, welcher sie auch in kriegerischer Hinsicht vormancherlei Gefahren warnte und besonders auf die schwa-chen Seiten ihrer Vcrtheibigungs-Anstalten aufmerksammachte. Als einst bei einem zeitlichen Aufenthalte daselbstdie Bürger viel mit der Festigkeit ihrer Mauern prunkten,verwies er ihnen spottend ihre thörichte Zuversicht undging eine große Wette ein, daß er gerade an der Stelle,au welcher sie es am wenigsten vermutheten, einen HaufenReiter ohne Mühe hineinbringen würde. Wie groß warnicht ihre Verwunderung, als der Graf in der That eineFurth durch die Brcusch am untern Thore zeigte, welchesein Roß, kaum bis an den Bauch im Wasser, ganz be-quem durchschritt! Seit langen Jahren waren sie niemalsauf diese Entdeckung verfallen und sie sahen sich demnach,indem sie die Wette verloren gaben, veranlaßt, Wilhelmsstrategische Einsicht zu preisen und für die Sicherheit derStadt, nach jener Seite hin, besser als bisher, zu sorgen. ()

(') Zimmern'sche Chronik.