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(') Einen Profosen, welchen die Fürsten zu Bestrafung einigerSchuldigen geschickt, ließ er greifen und seinem Herrn bittereWorte zurücksagen.
hatte. Kamn zu Hanse angelangt, suchte er das schriftlicheVersprechen ans seinen Papieren hervor und erinnerte Phi-lipp an die frühere Zusage. Da beschwerte sich der Land-graf über ihn ziemlich heftig und erklärte: Graf Wilhelmhabe dem schwäbischen Bunde als Oberster um 299 Guldengedient; sie aber, die beiden Fürsten, hätten ihm für jeg-lichen Monat 699 Gulden entrichtet; überdies seycn seineSchreiber, Pfaffen, Köche, Einspänner, Pferde und Eselverköstiget und unterhalten worden; man habe ferner über499 Gulden Rüstgcld nach und nach ihm abgcreicht. Dessenungeachtet habe der Graf die Bedingungen des Vertragsnicht alle erfüllt, oder vielmehr die Voraussetzungen, unterdenen dieses und jenes verheißen wurde, seyen nicht einge-troffen. Oder wo sey eine Schlacht, oder auch nur eine Fahnegewonnen worden? Mit den Waffen in der Hand hättendie Feinde die Flucht ergriffen und somit nicht einmal einTreffen abwarten wollen. All dies jedoch nicht gerechnet,habe der Graf sich auch sonst keineswegs so gehalten, daßbeide Fürsten durchaus mit ihm zufrieden scyn könnten,vielmehr babe derselbe sehr viele Ursache zum Mißvergnü-gen gegeben. Die vom Kriegsvolke Wilhelms im mchrer-wähnten Feldzug begangenen Ausschweifungen, so wie desGrafen eigene Widersetzlichkeit gegen die Anordnungen desKriegsrathcs wurden sofort als Beweise dieser Behauptunghervorgesucht. (3
Nichts desto weniger beharrte Wilhelm standhaft aufseiner Forderung und verschmähte alle gütlichen AnträgePhilipps. Ans Furcht, der zorngrimmige Kriegsmannmöchte sich, im Gefühl erlittener Kränkung, auf die Seite