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der Ausgestandenen. Weis jedoch diese Letztern zu gar kei-ner Rücknahme irgend einer derselben bewogen werden konn-ten, so zerschlugen sich alle Unterhandlungen, und die Ent-scheidung des Rechtes zwischen Edlen und Bauern solltedemnach durch die Schärfe des Schwertes vor sich gehn.
Der schwäbische Bund hatte Herrn Georg Truchfesvon Waldburg in den ersten Tagen des Mai's 1525 zumobersten Fcldhauptmann der wider die Bauern ausgerü-steten Kriegsmacht ernannt. Graf Wilhelm dagegen erhieltdie erste Stelle nach diesem, nämlich den Oberbefehl überdas Fußvolk, und zog mit 3900 Knechten in das Feld.Seine Tapferkeit entschied ganz besonders bei Böblingenund Siedclfingen, kurz darauf, nachdem crnicht ohne großeMühe das schwierige Fußvolk, welches anfänglich garnicht wider die Landlcutc fechten wollte, beschwichtigt hatte.Bei Kaufbeucrn wurde es nach zwei und zwanzig wöchent-lichem Dienst entlassen. (')
Keine jener empörenden Grausamkeiten, welche an denBesiegten verübt worden sind, kann auf Wilhelms Rech-nung geschrieben werden. Die geistlichen Fürsten warenunter den Rachern die wildesten und unerbittlichsten; undwas der Bischof von Würzburg Blutiges vollbracht hat,befleckt für immer die Jahrbücher des Erzstiftcs, Teutsch-lands, der Menschheit. (IDie Beschreibung des Bauernkrieges im Allgemeinen,
(') Ouzi'uz. III. (!. ic>. c. i/j.
(°) Über den Bauernkrieg und Wilhelms Antheil daran s. 5k.
lliss. juriU. <Is tumultib. rn»ticai>is. 1712. Loriptor.rer. Zerin. (»9. ScU»rU.). Pappenheims Cliron. der Truchs. v.Waldburg. Bd. I. uud II. Sa rtvri us Gesch. d. teutschen Bau-ernkriegs. Walchners Gesch. van Ratolphzell. v. RommelsHess. Geschichte, HI- I.THl.; besonders die reichhaltigen Noten