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2 (1830)
Entstehung
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Osterreich insbesondere eifrigst bestrebt gewesen. Der Toddes Erster« aber änderte das bisherige Verhältnis;, wienoch so viel anderes mehr in Teutschland. Wilhelm trat,nach dem Beispiele der Franz von Sickingen, der Solmsund einer Menge von Grafen und Freiherren, in dieDienste der Krone Frankreich. Cr verhieß mit all seinenPersonen, Schlossern und Mannen, über welche er dies-seits des Rbeins zu verfügen hatte, dem Könige widerjedermann, blos die 13 Orte der Eidgenossenschaft ausge-nommen, zu dienen. Dagegen sicherte Franz I. dem Gra-fen eine jährliche Besoldung von 6000 französischen Fran-ken (') zu; ferner seinen Schutz gegen alle und jede Ge-walt, welche er, dieses Kriegsdienstes willen, erleiden sollte;dasselbe sollte auch seinen Freunden gelten. Über alle fremdeKricgsvölker, die der König aus den Eidgenossen werbenwürde, erhielt er zum Boraus die Stelle eines oberstenFeldhauptmannes; desgleichen auch über eine gute ZahlLandsknechte, wenn der König in den Fall käme, ihrerzu gebrauchen. Die allfällige Besetzung der Flecken undSchlösser des Grafen während seiner Abwesenheit solltedurch französische Mannschaft geschehen. O

Dieser französische Kriegsdienst wurde dem Grafen, sowie vielen andern seiner Standesgenossen mehr, diedas Gleiche thaten, von den Anhängern Karls V. sehrübel gedeutet. Er war jedoch mit Fug und Recht und ohnedie geringste Felonie von Wilhelm eingegangen worden.Es gab damals in Teutschland viele, selbst patriotisch-ge-sinnte Männer, welche die Wahl des Don Karlos nicht

(') I3vres lournoz-s.

(3 Bestallungsbrief ct. ä. Dijon, 27. Mai 1521. Die Urkunde istteulsch ausgefertigt und von Robertet entgegeugezeicknet. Wahr-scheinlich wurde sie doppelt in beiden Sprachen ausgefertigt.