Schloß Fürstcnberg sammt dem Landgerichte und den Berg-werken, den Weiher bei Donau-Eschingen und die Reichs-pfaudschast Ortenau. Doch ward auch hierüber die allei-nige Regierung Wilhelmen, als dem altern Bruder, über-lassen. (') Es ist diese spätere Thcilung ganz besonders ausder Ursache merkwürdig, weil durch sie die zwischen Hein-rich und Wolfgang im Jahre 1494 vorgenommene erneuertund das Familicn-Fidei-Kommiß bestätigt worden. ff)
Übrigens hatte es auch bei dieser neuesten Theilung nichtfür immer sein Verbleiben; vielmehr überließ Wilhelm anFriedrich, Mittwoch vor Maria Auffahrt 1525, alle diezuletzt ihm zugefallenen Herrschaften und behielt sich blosdie Pfandschaft Ortenau vor. ff) Als Herr von Pontc-Boyle verpfändete er im Jahre 1539 an Hamaut de Vra-seby und Philibert Rhalinda jene Herrschasten mit den mei-sten Rechten und Gefällen auf die Dauer von 12 Jahrengegen eine Summe von 4999 Svnncnkronen in Gold.Einige Gerechtsame nur behielt er wabrend dieser Zeit sichvor. (") Ebenso fand die Verpfandung der Herrschaft Liel andie Stadt Basel im Jahre 1521 statt; ff) ferner der Tauschmehrerer Leibeigenen in Obereschach an andere des HerrnWolfgang zu Maasmünster, Komthurs zu Villingen, (1524)durch Jost Münch von Rosenberg, sinnen Obervogt, inder Baar vorgenommen, ff) Als im Jahre 1549 seine Mut-
(') Urkunde im F. F. H.-A. Nro. 292.
ff) Merk. Genealogische Beschreibung, Msipt.
ff) Urkunde F. H.-A. Nro. 293.
ff) Französische Urkunde, ä. <z. Strasbourg, 28. chillot iSZg, Im
F. H.-A. (Auf Pergament.) Höchst interessantes Aktenstuck,ff) Ochs, Geschichte der Stadt und Landschaft Basel. Bd. V.,S. 362. Der Ratb sandte einen Vogt dahin und war noch1524 im Besitz der Herrschaft,ff) Vill. Jvh. Arch. Urkunde. Von Baumgärinsr mitgetheilt.