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Landgrafschaft Unter-Elsaß. ( ) Als das Jahr darauf der Abtvon Gengenbach, Philipp von Esclberg, Schritte machte,um von Rom die Erlaubniß zu erwirken, daß das Kloster inein weltliches Stift verwandelt werden dürfe, schirmte Wil-helm als Kastvogt die alten Rechte desselben und nahmden ncucrndcn Vorsteher gefangen. (I Gemeinschaftlich mitHerzog Ulrich von Würtemberg, besuchte er 1510 denReichstag zu Augsburg. Wer die Grafen Heinrich, Felirund Wolfgang zu Fürstcnberg gewesen sind, welche Cru-sius dem Wormscr Reichstage vom Jahre 1521 beiwohnenläßt, ist schwer zu begreifen, da die zwei erstern diesesNamens gar nicht cristirtcn und der dritte längst gestor-ben war. (I Man ersieht also hieraus, wie wenig sich oftauf die Glaubwürdigkeit jenes zu verlassen sey.
Im Jahre 1520 belehnte der Graf Johann von Hornbergmit einem Lehen zu Schnellingcn. (') Zwei Jahre spaterendigte der mit Friedrich geschlossene Erbvergleich. Wilhelmfand in den vorbehaltcnen 3000 fl. sein Auskommen nicht,daher eine neue Theilung, Dienstag nach St. Mathias1522, vorgenommen werden mußte. In derselben erhielt erdas Amt Neustadt und Ncu-Fürstenberg nebst Zngehörde,sodann die Dörfer Kirchdorf, Thana, Wolterdingen,Brucken, Eschingen, Äsen und Heidenhofen; überdies denZoll zu Villingen, Emmingen und Sundhansen; den HofHer-zogeuwciler, das Vieh auf dem Spitalhofe, viele Geld- undFruchtgefälle und endlich eine gewisse Strecke Wildbanncs.
Dagegen behielten beide Brüder sich gemeinschaftlich vor:«. die Klöster in der Grafschaft Fürstcnberg z 1>, Stadt und
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Urkunde F. H.-A. 231.