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2 (1830)
Entstehung
Seite
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wiederum besetzt und verschiedene Anhänger Staufers ge-fänglich abgeführt. Die Abgeordneten deS Herzogs entwar-fen eine Richtung und übersandten sie beiden Thcilen. JörgStanfcr nahm sie an; des Grafen Meinung wurde erstabgewartet. Bon beiden Seiten sollten die Gefangenen nachSigmaringcn abgeliefert und daselbst gegeneinander aus-gewechselt werden.

Der Graf von Werdenberg hatte im Namen seinesSchwagers diesen Artikel ohne Weigerung zugegeben; al-lein die Amtsleute des Letztern, in Folge erhaltener gehei-mer Befehle, weigerten sich, die auf dem Fürstcnbcrg Ver-hafteten ihrerseits loszulassen. Darüber führte Christophbittere Beschwerde, da seine Ehre mit in dem Spiel war,und bearbeitete demnach seinen hartnäckigen Sippen zugütlichem Vergleich, welcher schon bei einer Zusammenkunstzu Müllhcim, in Beiseyn der Edlen Wolf von Homburgund Jörg von Roggcnbach, entworfen worden war. (')

Ehe wir nunmehr zu den bedeutenden LebensmomentenGrafen Wilhelms, zumal zu seinen Kriegsthatcn in franzö-

(') Über diesen Handel zeugen nachsiebende Aktenstücke: Kom-promiß des Grafen zu Fürstenberg und des Herrnvon Staufen an A. Ulrich von Würtbg., zur Ent-scheidung ihres Streites, 6. ä. Freitag nach Jubilate4514. Jörgs von Staufen Brief an H. Ulrich vonWürtemberg. KlagpunkteGrafcn Wilhelms widerJörg von Staufen. Schreiben Grafen Christophsvon Werdenberg an Grafen Wilhelm von Fürsten-berg, <t. ct. Freitag nach Auffahrt 1514. Schreiben JörgStaufers an H. Ulrich von W-, ä- ü. Dienstag nachLxauäi 1514. F. H.-A. Nro. 286. Handlung in Irrungenund Spennen entzwischen Herrn Grafen Wilhelmzu Fürstenberg und Jerg Stoferen von bloßenStoffen :c., <t. U. Stuttgardt, 29. September 1514. F. H.-A-