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Allein es half uns dies Alles bisher wenig. Dennobschvn sie unsere eigenen Worte bis an diesen Tag nochnicht vernommen, so unterfangen sie sich doch, die Ge-heimnisse unserer Herzen zu wissen, welche allein vor Gottklar und erschaut daliegen, und stehen nicht an, solcheGedanken und Gesinnungen, die uns, durch Gottes Gnade,zum Glück niemals eingefallen, so schmachvoll und-kraß,und zum grossen Aergerniß der Zuhörer, aufzubürden,und über uns ein so schweres und strenges Gericht zuverhängen, als wenn sie die Person der Gottheit selbstvorstellten.
Doch wir befehlen dies Alles Gott, der am bestenweiß, warum er, in seinem gerechten und unerforschlichenGericht, dieses und anderes über uns zugelassen hat. Ersei) gebenedeyt in Ewigkeit,, für alle Schmach, welcheüber uns verhängt wird, und er gebe uns Kraft, daßwir solches mit Geduld und Gleichmuth ertragen!
So nehmt denn auch dies für sicher an, obwohles uns, als Menschen von Verstand und Gefühl, sehrwehe thut, so viele und so grosse Verläumdungen . hinter-einander erdulden zu müssen: viel lieber wollen wir diesalles leiden, als selbst auch nur etwas dergleichen thun.Wir finden unfern Trost im Bewußtscyn der Wahrheit,welche zur gehörigen Zeit schon offenbar und ans Lichtdes Tages gebracht werden wird. Wir zweifeln zwarkeineswegs daran, daß wir nur unser Kloster z» verlas,sen und auf jene ungerechten Künste uns zu verlegen be-ginnen dürften, um von Einigen als sehr gute Christenund vollkommene Evangelische gefeiert, und von Vielengelobt zu werden. Doch der allmächtige Gott wende sol-ches Lob von uns ab.
Euer Weisheit verzeihe mir, vielleicht Hab' ich das