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liegt; nit der Mönch halben, die itzo überall umlaufen,und mancherlei Glauben und bösen Saame» säen, alsman an den Früchten wohl sieht, die mit ihrer Lehr dieEinfältigen bald möchten verführen und verirren, daß sienit wissen, was sie halten und glauben sollten. Dabeiwürden wir auch gefangen in unfern Gewissen, wann wirwürden keinen Pfaffen trauen, dann Du weißt wohl, wiesie geschickt sind mit Trügen unser; so glauben wir, wannman uns schon einen stummen gäb, man wurd uns denals weis lassen, als die Münch, wenn er uns thät nachihrem Gefallen. Sollten wir in geistlichen Sachen ihnenin allen Dingen unterworfen sin, würden sie uns Hinten-nach ein Aebtissin geben, wen sie wöllten, das uns vielzu schwer wär, sollten wir nit selber eine unsers Gefal-lens wählen, der wir gern gehorsam seyn wollten. Ge-denk selber, was daraus wird werden. Wir bedürfenDir nit viel Beschwerung anzeigen, die aus diesen Din-gen kummen müssen. Du kannst selber wohl ermessen,daß unsere Seligkeit nit wenig darin liegt, wo stummerLeut Kind durch solch Lcut und bös Regierung verführtwerden. Ohndcm auch leidt unsere Ehre und Leumundund dazu auch die zeitliche Nahrung, denn uns die Pfaf-fen sammt ihren Kellnerinn' gar übel in den Beutelwurden schwitzen, die nit Kraut und Muß mit uns wür-den essen, als unser Münch. Ich glaub, daß wir auf siemüßten legen, daß wir uns selber an unser Mund müß-ten abbrechen. Dorum, herzlieber Bruder, hilf und rath,daß wir die Pfaffen abkummen; wir bedürfe» Dir nit vielbefehlen, dann gelehrten Leuten ist gut predigen. Dukannst wohl bedenken, was Nutz Wölf bei Schaafen schaf-fen; würden bald Löcher in Schaafstall machen, daß ausdem versperrten Kloster ein Tabern wurd, und ein Kegel-