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Charitas Pirkheimer, ihre Schwestern und Nichten : Biographie und Nachlaß
Entstehung
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Pirkheimers. Derselbe» werde» fünf aufgezählt: Feli-citas, Katharina, Krescentia, Barbara undCharitas. Vo» diese» vermählte sich die älteste mitHans Im Hof, mid durch sie kam i» der Folge die sehrausehnlichc Bibliothek ihres Vaters a» die Im Hofische Fa-milie, und, durch ei» Fräulein aus derselbe», »och späteran die Herren Haller vo» Hallerstein. Die beiden fol-genden, Katharina und Krescentia, so wie wiederum diejüngste, Charitas >1., nahmen den Schleier, mit Gutheis-sung, oder auf Anrathen des Vaters; jene zu St. Klara,während des Priorats ihrer Muhme Charitas; diese, Cha-ritas II., zu Bergen, wo die dritte Muhme, Sabina, da-mals vorstand.

Leider erlebten Bilibald und Charitas den Kum-mer, die äusserst Hoffnungsvoile Krescentia, bald nach-dem sie eingekleidet war, durch eine auszehrende Krank-heit zu verlieren. Ihre schwächliche Leibesbeschaffcnheit,vielleicht auch Uebereifer in Erfüllung klösterlicher Pflich-ten, hatte dazu nicht wenig beigetragen. Trotz der ange-wandten Sorgfalt und Pflege von Seiten ihrer Verwand-ten im Konvente, blieb sie rettungslos.

Diesen Vorfall haschten die Klosterfeinde gierig auf,um im Herzen des Vaters allerlei Bedenken anzuregen,als wäre sie vielleicht in Folge schlimmer Behandlung ge-storben; und man streute gegen Charitas und Klara dienachtheiligstcn Geruchte aus. Allein Pirkheimer wurdedennoch bald eiueS Andern uberzeugt, bezahlte dem Kon-vent das ganze Kostgeld für dke Verblichene, indem der-selbe ihr reihenwcis abgewartet, und fügte ausserdem nochallerlei Geschenke für jene bei, die die meiste Muhe fürsie verwendet. Durch Katharina vorzüglich hatte er Ge-wißheit erhalten, daß man das arme Kind stets auf das