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Charitas Pirkheimer, ihre Schwestern und Nichten : Biographie und Nachlaß
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dein Höchsten und Besten, nachdem bei Menschen mit Bit-te» nichts ausgerichtet worden;" ferner aus dem kleinenAussatz „über die Verfolger evangelischer Wahrheit, undihre Rauke und Anschläge;" und endlich aus den „Rei-men über die Buberei der Pfaffen n, s. f.", die Wal-dau uns aufbewahrt, am besten ersehen -°).

Ein merkwürdiger Umstand, und für die damaligenVerhältnisse des Klosters nicht ohne Bedeutung, war der-jenige, daß um jene Zeit mehrere Schwestern zu St. Klaranärrisch wurden. Dies gab unter dem Publikum schnellzu den ungereimtesten Beschuldigungen Anlaß, und dienteden Gegnern nicht wenig zur Begründung ihrer unaufhör-lichen Angriffe. Man lese darüber den interessanten undnaiven Brief der, bereits damals eingekleideten, Katha-rina an ihren Vater, von der weiter unten bald eben-falls die Rede sehn wird ^).

Zu allem bisherigen Ungemach, das Bilibald, eineReihe von Iahren hindurch, für St. Klara getroffen, kamnun noch ein empfindlicher Schlag mehr hinzu durch denVerlust seiner Tochter Crescentia, deren Lebensmomenteund Charakteristik kurz gedrängt weiter unten folgen.Nicht nur der Todesfall an und für sich, sondern auch dieverläumderischeu Nachrichten über ihre Behandlungen, muß-ten sowohl das Vaterherz eine Zeitlaug mit Zweifeln, alsdas Gemüth der Charitas, die mit mütterlicher Treuedie Nichte gepflegt, mit tiefer Betrübniß erfüllen.

Zwischen den beiden ältesten Geschwistern scheint

23) S. IUI. Uii'llli. und das Brit. Schriften-

verzeichnis in E. Münchs Bilib. Pirkheimer,(Basel 1826.).

29) Beil. XXIll.