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her, wie mit vielen Briefen der Charitas und anderer ge-schehen, durch Christoph Scheuerl und die folgenden Her-ausgeber Pirkheimer'scher Schriften und Nachrichten,größerer Zierlichkeit ävillen, ins Lateinische übersetzt wor-den sey. Beide Ausgaben besitzen wir vollständig ").
Die Geängstigten gaben, in ihrem und des KonventsNamen, Bilibald auf das Freudigste ihre dankbaren Ge-fühle zu erkennen. Sie erklarten ihn für den einzigenFreund auf Erden, und für den einzigen Helfer, in ei-ner Zeit, wo Niemand mehr zu trauen sey. „Die wür-dige Mutter — schreibt Klara über Charitas an ihn —wird ganz zu einem Kind vor Untreu der Menschen."Es erinnerte sich nunmehr diese einer Prophezeihnng Bi-Ubalds vor zwanzig Jahren: daß in dem gegenwärtigenalle Dinge sich ändern würden.
Um eben diese Zeit schrieb Charitas auch an den Ge-mahl ihrer Schwester Juliane, den Rathsherrn MartinGeuder, zu dem sie, unter allen patrizischen Verwand-ten noch das meiste Zutrauen gefaßt, klagte ihm ihreNoth, rücksichtlich des Ansinnen des Rathes, von den Bar-füßern sich zu trennen, unter deren Leitung sie nun dochbereits über 300 Jahre mit Ehren, und gegen geringe Ko-sten gestanden seyen. Charitas bezeigte in diesem Briefeihre besondere Furcht vor den schlimmen Nachreden, die,nach einem solchen Schritt, unter dem Volke sich gegendas Kloster nothwendig verbreiten würden, was sie ausvieljähriger Erfahrung nur zu gut kenne; ferner, daßNeid und Argwohn geschäftig sich gegen sie und die armeiz
22) S. ? irliü eim eri vz>p. Waldau Zr und 4rBand. Ihre zu große Länge hindert uns, derBriefsammlung sie einzuverleiben.