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sie zu bringen suche, und verwahrten sich gegen die Ge-walt, mit der mau zu einem andern Glauben sie »öthi-gen wolle, von dessen Aecktheit sie nimmermehr sich über-zeugen könnten 2°).
Einige Zeit hindurch ließ Nützet dem Kloster nunRuhe. Endlich aber schrieb er von Neuem an Charitasund setzte das unterbrochene Bekehrungsgeschäft fort. Erfoderte bestimmtere Antwort, als er bisher erhalte», unddie Aebtissin wendete sich daher abermals an Bilibald, undbegehrte seines RatheS. Bei diesem Anlaß erkundigte siesich bei diesem um den eigentlichen Inhalt und Werth dcSBüchleins (vermuthlich einer Abhandlung von Link oderOslander), und äusserte ihre Furcht, daß er „eines nachdem andern anrichten werde. " Nützet war dem Kon-vente ,, zu gescheut," wie Klara Pirkheimer recht naiv ineinem ihrer Briefe sich ausdrückt, und sie fürchteten ihngar sehr, „da er sie gewitzigt." Sie wünschten daher,„sowohl hinsichtlich des Glaubens, als in Betreff des Um-gelds — worüber zwischen Pflegschaft und Konvent dazu-mal ebenfalls Streit obwaltete — vor ihm in Ruhe zubleiben" ").
Bilibald eilte, seine Schwestern in ihrer neuen Be-trübniß abermals zu trösten, durch das Organ seiner zwei-ten verheurathetcn Tochter Barbara, und schickte ihnendie zu ihren Gunsten verfertigte Supplik zu, welche durchgroße Gründlichkeit des Inhalts, jedoch auch durch eineWärme im Ausdruck, sich auszeichnet, die oft in Heftig-keit übergeht. Wir sind der Meinung, daß diese berühm-te Schutzschrift ursprünglich teutsch bearbeitet, und nach-
20) Beil. XVI.2 t) Beil. XVII.