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nen zur Zerstreuung gottselige Bücher zu, nebst Gaben derLiebe, was beides die Nonnen baß erfreute ">).
Nach einiger Zeit erhielt sie endlich von dem Pflegerdes Stiftes, dem für das Evangelium übereifrigen Kas-par Nütze! '°), ein Schreiben, betreffend den Priester,der bisher die Seelforge zu St. Klara versehen. Esschien, daß man gesonnen war, mit demselben eine Dis-putation zu halten, und eine Prüfung vorzunehmen, wo-bei besonders die Beichtartikel ins Auge gefaßt werdensollten.
Die Verzweiflung der Nonnen darüber war nicht ge-ring. Sie erklärten, lieber den Henker als die evangeli-schen Neuerer bei sich sehen zu wollen. Sie hegten Scheugegen jede Gemeinschaft mit Schismatikern, in welche man
18) Beil. XV.
IS) Dieser in der Geschichte unserer Charitas und desKlosters noch mehrfach, wenn auch nicht stets alsdie angenehmste Erscheinung, auftretende Staats-mann der kleinen Republik, stammte ebenfalls auspatrizischem Geschlecht, das den Zunamen „vonSundersbühl" führte. Er war vhnzcfahr um dasZahr 1471 geboren, und gehörte als Senator zuden eifrigsten AnHangern der Reformation. Durchihn und Hieron. Ebner vorzüglich ward ihre Ein-führung in Nürnberg bewirkt. Die Schriftstellerjener Zeit nennen seinen Namen stets mit Hoch-achtung. Die Briefe Nützels und Ebners an denEhurfürsten von Sachsen über die Maasregeln derevangelischen Stande auf dem Speyerer Reichstageerregten großes Aufsehen. Nütze! starb als Mit-glied des altern geheimen Raths und als Losungerden 2S. Sept. 1529.