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entfernt, daß die innere Andacht stets die Triebfeder derdurch sie bestimmten Staatsaktionen gewesen wäre, so be-wegte sie häufig weiberhafter Unmulh oder Ucbcrmuth zuKränkungen solcher, mit denen sie entweder zerfallen odersonst anderer Meinung waren. Bo^üglich scheinen aberdamals die Klöster, und unter diesen das St. Klaraklosterzumeist, sich ihrer Gunst und Protektion eben nicht sehrerfreut zu haben; aus was Ursache, ist uns unbekannt.
Charitas, die künftige'Spannung zwischen Rath undKonvent wohl voraussehend, zeigte sich gleich Anfangs ent-schlossen, ihren Pflichten und der ihr anvertrauten Heerdedurchaus nichts zu vergeben, und suchte vor allem ihrenBruder zu kräftigem Beistand zu gewinnen. Sie nahmzu ihm gleich bei dem ersten Ansinnen, in Betreff derLaienpfaffen, ihre Zuflucht ").
Pirkheimer, auf dessen späteres Benehmen, rücksicht-lich der Reformation, die Gefühle der Schwester und dieNoth ihres Klosters, so wie auch der Umstand, daß bei-nahe alle seine Tochter in Klöstern sich befanden, einenwesentlichen Einfluß gehabt zu haben scheinen, und der.wie wir an einem andern Ort gezeigt, trotz seines Eckelswider das Unwesen der alten Zeit, dennoch auch widermanchen Unfug der neuern, tiefen Widerwillen gefaßthatte, suchte die Aebtissin, die andere Schwester, undsämtliche Bewohnerinnen, bestens zu trösten, und denKonvent zu beruhigen, welcher bereits in ängstlicher Ver-legenheit sich fühlte, da in seiner Sache) auf die gemachteEinsprache, noch immer nichts verlautete. Er schickte ih-
17) Beil. XIV.